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Wertung
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Ippon
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Der Kampfrichter verkündet lppon, wenn ein Kämpfer seinen Gegner mit Kontrolle sowie mit Kraft und Schwung, zum großen Teil auf den Rücken wirft; wenn ein Kämpfer seinen Gegner 25 Sekunden mit Haltegriff am Boden hält; wenn ein Kämpfer zweimal abklopft und dadurch aufgibt; wenn dies ein Ergebnis eines Würgegriffs oder eines Hebels ist und der Gegner durch abklopfen aufgibt bzw. die Wirkung ersichtlich ist. Ein lppon beendet sofort die Begegnung. Der Kampfrichter hebt einen Arm mit der Handfläche nach vorn hoch über seinen Kopf.
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Waza-ari
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Wenn ein Kämpfer seinen Gegner mit Kontrolle wirft, aber die Technik teilweise unvollständig ist in einem der drei Faktoren, die für die Erreichung eines "Ippon" nöötig sind; wenn ein Kämpfer seinen Gegner mit Haltegriff hält und dieser sich 20 Sekunden lang oder mehr, aber weniger als 25 Sekunden lang nicht befreien kann. Ein "Waza-ari" beendet die Begegnung nicht. Zwei Waza-ari hingegen ergeben einen lppon (Waza-ari awasete Ippon). Der Kampfrichter hebt einen Arm mit der Handfläche nach unten in Schulterhöhe.
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Yuko
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Der Kampfrichter verkündet Yuko wenn seiner Meinung nach ein Kämpfer seinen Gegner mit Kontrolle wirft, aber die Technik in zwei oder drei Faktoren unvollständig ist, die nötig sind, um Ippon zu erreichen oder dieser z. B. nach Wurfausführung auf der Seite landet. wenn ein Kämpfer seinen Gegner mit Haltegriff hält und dieser sich mindestens 15 Sekunden lang nicht befreien kann. Bei Yuko zeigt der Kampfrichter mit einem Arm, Handfläche nach unten, 45 Grad von seinem Körper.
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Bekleidung
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Beim Kampf stehen sich zwei Judoka bekleidet mit einem besonderen Anzug gegenüber, dem Judogi genannt. Der Judogi wird durch einen um die Hüfte gebundenen Gürtel gehalten. Die Gürtelfarbe variiert mit dem Grad, den der Kämpfer inne hat. Von Weiß-Gelb, Gelb, Gelb-Orange, Orange, Orange-Grün, Grün, Blau, Braun (Schülergrade) bis hin zum Schwarzen Gürtel (Meistergrad). Wenn beide Kämpfer im weißen Judogi antreten, trägt jeder Kämpfer zusätzlich zu seinem Gürtel einen weiteren "Kampfgürtel". Der erst aufgerufene Kämpfer trägt Rot, der andere einen weißen Gürtel. Wenn der erst genannte Kämpfer sich dafür entscheidet im blauen Judogi zu kämpfen ist die Unterscheidung durch Kampfgürtel nicht mehr nötig. Die farbliche Kennzeichnung (durch Kampfgürtel oder unterschiedliche Judogi) helfen dem Kampfrichter, den Tischbesetzungen sowie den Zuschauern die beiden Kämpfer zu unterscheiden.
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Ziel des Kampfes
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Die Kämpfer versuchen im Laufe der Begegnung ihren Gegner auf die Wettkampfmatte zu werfen, ihn über eine gewisse Zeit im Haltegriff zu halten, ihn zur Aufgabe durch Würgegriff zu zwingen oder ihn am Arm abzuhebeln.
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Das Kampfgericht
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Jeder Wettkampf wird durch einen Hauptkampfrichte und ein/zwei Außenrichter geleitet. Am Mattenrand befindet sich der Kampfrichtertisch. Hier sitzen die Zeitnehmer sowie die Registratoren. Sie stoppen die reine Kampfzeit und zeigen die durch die Kampfrichter vergebenen Wertungen an einer Tafel an.
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Die Punkte-Rechnung
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Die auf den Anzeigentafeln durch die Registratoren angezeigten Wertungen kommen in der Punktewertung wie folgt zum tragen: Ippon 10 Punkte Waza-ari 5 Punkte Yuko 2 PunkteAußer bei Waza-ari werden die Punkte nicht addiert. Hat ein Kämpfer bereits Waza-ari und bekommt nochmals Waza-ari zugesprochen, verkündet der Kampfrichter Wazaari-awasete-Ippon. Verzeichnet ein Kämpfer mehrere Yuko bekommt er nach Ende des Kampfes in der Unterbewertung nur einmal die jeweilige Punktezahl gutgeschrieben. Gewinnt ein Kämpfer durch Hantei (Kampfrichterentscheid), so erhält er in der Liste 1 Punkt eingetragen
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Strafen
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Der Kampfrichter kann den beiden Kämpfern Strafen (Shidos) zusprechen, sobald ein Verstoß gegen das Regelwerk vorliegt. Die erste ausgesprochene Strafe ist eine Verwarnung und führt nicht zu einer Positivbewertung beim Gegner. Ab der zweiten Strafe wird diese Pluspunkte dem Gegner auf der Anzeigentafel mit der jeweils nächst höheren Wertung gutgeschrieben.
Hansoku-make (Disqualifikation) Bei mehrmaligen Verstößen gegen das Regelwerk oder grober Unsportlichkeit gegen den Gegner, Kampfrichter oder die Zuschauer wird dem Kämpfer Hansoku-make ausgesprochen. Dies entspricht einem Ippon für den Gegner und führt für den Bestraften zur sofortigen Disqualifikation..
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Hantei
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Wenn auf der Anzeigentafel keine Wertungen angezeigt sind, oder genau dieselben Wertungen von beiden Kämpfern erreicht wurden, entscheiden die Kampfrichter über den Ausgang der Begegnung. Die Kampfrichter zeigen, nach Ansage "Hantei" durch den Hauptkampfrichter, ihre Entscheidung durch blaue oder weiße Fahnen/Kellen an. Die Farben entsprechen der Farben der Judogi/Wettkampfgürtel (rot=blau) der Judoka auf der Wettkampfmatte. Diese Hantei-Entscheidung ist nur bei Einzelwettbewerben notwendig. Bei Mannschaftswettbewerben gibt es die Möglichkeit, daß eine Begegnung unentschieden ausgeht. Der Kampfrichter verkündet in diesem Fall Hike-wake (Unentschieden).
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